Erforschen

Gestalten

Erschaffen




Fighting for this world

Für mein L(i)eben gerne!

Als Wissenschaftlerin bin ich unbedingter Neutralität verpflichtet. Die völlige Transparenz von Ansatz und Methoden ermöglicht jedem nachzuvollziehen, zu bewerten und fundiert zu kritisieren, wie meine akademischen Standpunkte begründet sind.
Deshalb ist es kein Gegensatz zu dem objektiven akademischen Ethos, die rationalen Einsichten von einer subjektiven Agenda inspirieren und umgekehrt weltgestaltendes Tun von jenen Einsichten motivieren zu lassen. Denn als Mensch bin ich meinem Gewissen verpflichtet.

Das ehrenamtliche Engagement macht einen erheblichen Teil meines Lebens aus - jeden Tag. Ich setze mich auf verschiedensten Feldern für meine Mitwelt ein - die auf mich bezogene Welt lebender Wesen und der uns umrahmenden Gefüge - und übernehme Verantwortung für die Gestaltung einer l(i)ebenswerten Zukunft für uns alle.

Rabenvögel


Pelz war Leben

Als Kind führte mich mein Schulweg jeden Tag zwei Mal an einem Pelzgeschäft vorbei. Und jedes Mal rührte mich der Gedanke, dass Menschen Tiere aus reiner Eitelkeit qualvoll halten und töten, ins Mark. Wohl auch deshalb begann mein aktiver Einsatz für meine Mitlebewesen mit der Informations-Kampagne "Pelz war Leben". Mittlerweile weiß ich, dass Profitgier, anthropozentrische Werthaltungen und vor allem anderen Unwissen mindestens ebenso starke Motivatoren sind, dass es Pelzmo(r)de gibt. Mit "Pelz war Leben" versuche ich, sanft und nachhaltig zu einem Sinneswandel beizutragen, u.a. durch


Foodsharing: Lebensmittel retten und teilen

Foodsharing ist eine bundesweite, in lokalen Gruppen dezentral organisierte Vereinigung von Freiwilligen, die sich zum Ziel gesetzt hat, Lebensmittel zu "retten".
Denn heute gehen wir in der ersten Welt mit Lebensmitteln um, als hätten wir drei Erden zur Verfügung: Bei der Produktion, im Handel und beim Verbraucher werden unermessliche Mengen genießbarer Lebensmittel weggeworfen - und das, wo nicht nur in den armen Ländern unserer Welt, sondern auch in Deutschland Menschen hungern.
Als Botschafterin für Foodsharing in Singen am Hohentwiel gründete und leite ich eine wachsende Gruppe von Lebensmittelrettern, die bei täglichen Einsätzen Lebensmittel von lokalen Betrieben abholen und verschenken. So schonen und wertschätzen wir unsere Ressourcen und machen Menschen glücklich.


All-Tag ein Schritt gen Ideal

Vegan, radfahrend, leichtfüßig fußläufig, post-wachstumsmäßig konsummeidend und upcycelnd, ... beispielgebend:
Ich trage meine Bekenntnisse nicht nur auf den Lippen. Ich lebe sie und lebe sie vor. Jeden Tag. Ich nehme die Erschwernisse in Kauf, die sich z.B. aus einem autolosen Alltag ergeben.
Dabei halte ich mir gegenwärtig, dass jedes Streben nach einem Ideal ein Kompromiss mit der menschlichen Unzulänglichkeit ist. So ist beispielsweise meine vegane Lebensweise nur die am wenigsten schlechte der menschenmöglichen Ernährungsweisen und in der Abwägung von Interessen muss ich mich tagtäglich entscheiden, gegen ein Ideal um eines anderen Willen zu verstoßen.
Nur eines ist unbedingt: Das Streben nach Wahrhaftigkeit im versuchsweisen, abwägenden, wertschätzenden und seelenvollen Umgang mit meiner Mitwelt. Daran lasse ich mich messen.




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